Allgemein

Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Urlaub in Aquitanien

Aquitanien – ein Fest für alle Sinne

Das historische Aquitanien umfasst die Gebiete Südwestfrankreichs. Diese als „aquitanisches Becken“ bekannte Gegend ist flach, während sich im Nordosten die Höhenzüge des Zentralmassivs und im Süden die Pyrenäen erheben. Der Verwaltungssitz ist die Weinstadt Bordeaux ganz im Nordwesten. Eingeteilt ist Aquitanien in die fünf Départements Dordogne, Gironde, Landes, Lot et Garonne und Pyrenees-Atlantiques. Das Klima ist stark ozeanisch beeinflusst und verfügt über nicht zu heiße Sommer und sehr milde, regenreiche Winter.

Neben dem in der Gironde gelegenen Bordeaux, zu dem das exklusivsten Weinbaugebiet der Welt gehört, sind die touristisch interessantesten Orte die Gourmet-Stadt Pau, die Trüffelstadt Périgueux und das bekannte Hochseebad Biarritz. Doch die Hauptattraktion Aquitaniens sind seine ländlichen Gegenden, die stark vom Weinbau geprägt sind. Neben dem weltberühmten Bordelais sind es besonders das Madiran mit seinen kräftigen, langlebigen Rotweinen und das Jurancon, dessen Spezialität ein Süßwein ist, mit dem schon den französischen Königen bei der Taufe die Lippen benetzt wurden. Im Gegensatz dazu werden die Erträge der Weinbauflächen um Armagnac zur Herstellung eines Branntweins benützt, der in uralten Jahrgangsabfüllungen erhältlich ist.

Für Gourmets ist Aquitanien wegen seiner vielen ländlichen Spezialitäten ein wahres Paradies, kommen aus dem hier gelegenen Perigord doch die berühmten schwarzen Trüffel, die mit Gold aufgewogen werden. Dazu gibt es zahlreiche weitere mehr oder weniger teure Spezialitäten, wie die Gänsestopfleber und das berühmte Schweinefleisch der Gascogne.

Für Urlauber von besonderem Interesse ist die Atlantikküste, die sich von der Mündung der Dordogne im Norden bis fast zu den Pyrenees-Atlantiques an der spanischen Grenze hinzieht, unter der Bezeichnung Landes bekannt ist und ein riesiges Dreieck zwischen der Gironde und Pyrenäen umschließt. Der Sandstrand ist hier 220 km lang und begeistert Urlauber nicht nur durch die größte Sanddüne Europas, Pyla-Düne, genannt, sondern auch durch die typische, wilde Landschaft des Cap Ferret und die schier endlosen Kiefernwälder. Die Landes sind ein beliebtes Paradies für Wanderer und Radfahrer, Camper und Drachenflieger, von den zahllosen Wassersportmöglichkeiten ganz zu schweigen.

Ganz im Süden lockt das weltberühmte Seebad von Biarritz mit seinen zahlreichen sportlichen Aktivitäten und seinen Grand-Hotels heute neben dem betuchten älteren auch ein junges und aktives Publikum an, das hier vor den Pyrenees-Atlantiques auch die vielen Flohmärkte gerne besucht, die zu den besten Frankreichs zählen.

Dagegen ist das weiter im Landesinneren gelegene Département Lot et Garonne von rein ländlicher Prägung, mit dem Schwerpunkt auf dem Anbau von Pflaumen und Nüssen. In dieser alten Kulturlandschaft finden sich unzählige Burgen und Schlösser, die zu einem großen Teil während einer Fahrt auf dem Canal de Garonne bewundert werden können.

Urlaub an der Französischen Atlantikküste

Urlaub Atlantikküste: Abwechslung pur

Die französische Atlantikküste bietet nicht nur Sonne, Strand und Meer, sondern auch ein vielseitiges Hinterland und historische Städte. Die Departements an der Atlantikküste haben alle einen eigenen Charakter, der sich zu entdecken lohnt.

Urlaub an der Atlantikküste

© „Arcachon 004“ von Olivier AumageSelbst fotografiert. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 fr über Wikimedia Commons.

Das Departement Charante-Maritime

Das Departement Charante-Maritime bietet lange Sandstrände, kulinarische Genüsse und historische Stätten. Besonders die Atlantikinseln Oléron und Ré sind für Badehungrige die richtige Adresse. Nicht nur der Strände wegen, sondern auch wegen der vielen Sonnenstunden.

Das Hinterland von Charante-Maritime ist geprägt von Getreidefeldern, auch Feigen- und Lorbeerbäume werden dort überall angepflanzt. Je weiter man Richtung Bordeaux kommt, desto mehr Weinberge findet man. Davor kommt man noch an Cognac vorbei, dem Anbaugebiet des berühmten Weinbrands.

Nördlich von La Rochelle liegt Charron. Hier werden im großen Umfang Miesmuscheln produziert. Für Gourmets ist Charante-Maritime also wirklich ein Paradies.

La Rochelle ist die quirlige Hauptstadt des Departements. Ihre tausendjährige Geschichte ist heute noch überall zu spüren. Besonders am Alten Hafen, der immer noch von der Zeit kündet, als La Rochelle ein wichtiger Umschlagplatz für Wein und Salz war.

Die Departements Gironde und Landes

Die Departements Gironde und Landes gehören zu den touristischen Zentren im Südwesten von Frankreich. Das Departement Gironde bietet vor allem zahlreiche Badeorte mit langen Sandstränden. Wassersportler finden hier ebenfalls ein großes Angebot.

Weite Sandstrände findet man auch im Departement Landes. Über 100 Kilometer zieht sich die so genannte Silberküste den Atlantik entlang. Die teilweise sehr hohen Wellen ziehen viele Surfer und Wellenreiter an. Im Hinterland laden Kiefernwälder zum Wandern ein.

Die Departements Loire-Atlantique und Pyrenees-Atlantiques

Raue Küsten prägen die Departements Loire-Atlantique und Pyrenees-Atlantiques. Zwischen den Felsen findet man immer wieder kleine Buchten mit schönem Sandstrand. Das hügelige und grüne Hinterland bietet eine Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten. Auch einige Städte, wie zum Beispiel das von mittelalterlichen Fachwerkhäusern geprägte Vannes, sind einen Besuch wert.

Das Departement Pyrenees-Atlantiques liegt in direkter Nachbarschaft zu Spanien. Hier ist schon ein starker baskischer Einfluss zu spüren, sowohl in der Sprache als auch in der regionalen Küche.

Im Departement Pyrenees-Atlantiques lassen sich Strand- und Wanderurlaub sehr gut miteinander verbinden. Der bekannteste Ort dieser Region ist sicherlich Biarritz, ein luxuriöser Badeort mit vielen architektonischen Sehenswürdigkeiten.

Das Departement Vendee

Das Departement Vendee bietet wie alle Departements an der Atlantikküste zahlreiche Sandstrände und viele Sonnentage. Die beiden vorgelagerten Inseln Ile d’Yeu und Ile de Noirmoutier sind mindestens einen Tagesausflug wert.

Typisch für die Vendee ist aber auch das Marschland. Besonders im Norden und im Süden der Region findet man diese trocken gelegten Gebiete. Reetdachhäuser mit kleinen Kräuter- und Gemüsegärten prägen hier das Landschaftsbild.

Urlaub mit dem Hund an der Französischen Atlantikküste

Frankreich ist nicht unbedingt das Ziel Nummer 1, wenn es um einen Urlaub mit Haustieren geht. Allerdings hat sich die Atlantikküste einen guten Ruf unter Hundefreunden erworben. Es ist stellenweise möglich, sogar mit mehreren Hunden anzureisen. Passende Unterkünfte finden Sie hier. Auf der Webseite erhalten Sie auch Informationen zu den Einreisebedingungen für Hunde nach Frankreich.

Urlaub in der Bretagne

Die Bretagne – Erlebnis für Individualisten

Die Bretagne ist eine Halbinsel im Westen Frankreichs zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Ärmelkanal. Die außergewöhnlichen Landschaften, die meist unter Denkmalschutz stehenden Schlösser, Burgen und Herrensitze, aber auch kulturelle Besonderheiten sprechen für einen Besuch der Bretagne.

Immer mehr Urlauber entdecken die zauberhaften Schlösser und historischen Herrenhäuser im Landesinneren, abseits der Strände, die sich als preisgünstige Quartiere anbieten. Das ozeanische Klima sorgt für einen eher kühlen Sommer. Badeurlauber sollten für die Monate Juni bis September eine Unterkunft buchen. Die Winter sind mit einer Durchschnittstemperatur von 6,3 °C recht warm. Der Einfluss des nordatlantischen Golfstromes sorgt für besonders ergiebige Fischgründe, Austernbänke und Muschelzuchten.

Urlaub in der Bretagne

© „2012 08 Bretagne 531“ von DemeesterEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Zur Region der Bretagne gehören die Départements Ille-et-Vilaine, Côtes-d’Armor, Finistère und Morbihan.

Ille-et-Vilaine ist bekannt für schöne, alte Städte. Beeindruckende Befestigungsanlagen, beispielsweise in Saint-Malo oder Vitré zeugen von der Geschichte der Region. Die Korsarengeschichten werden im Wachsfigurenkabinett in Saint-Malo wiedergegeben.

Die Hauptstadt Rennes lädt zu Spaziergängen durch die schmalen Gassen der Altstadt ein. Wer sich für die bretonische Geschichte interessiert kann sich im Musée de Bretagne anhand zahlreicher Sammlungen und Dokumentationen informieren. Das Kunstmuseum befindet sich im gleichen Gebäude. Keinesfalls versäumen sollte man den größten Wald der Bretagne, den Brocéliande – auf Landkarten unter Forêt de Paimpont zu finden. In dem mythenreichen Gebiet existieren zahlreiche Megalithmonumente, darunter das Grab Merlins. Das nahe liegende Schloss von Trécesson, um dessen Geschichte sich etliche Merlin-Episoden ranken, hinterlässt einen bleibenden Eindruck beim Besucher.

Côtes-d’Armor bietet eine beeindruckende Küstenlandschaft mit langen Stränden. Die bekannteste Gegend ist die Granitküste – die Côte de Granit Rose. Hier erscheinen die Fischer- und Badeorte malerisch vor den Blöcken aus rosafarbenem Granit. Ruinen mehrerer Kirchen, Uferkapellen und Wegkreuze erhöhen den Zauber des Küstenstrichs. Schlösser und Herrenhäuser, wilde Flüsse und Felsen prägen das Landschaftsbild des Départements Côtes-d’Armor.

Finistère, im Westen der Bretagne gelegen, zeichnet sich durch weite Sandstrände und Kaps, die sich weit in den Atlantik hinausschieben aus. Im Hinterland erheben sich die bedeutendsten Kalvarienberge – Wahrzeichen der Bretagne. Jedes dieser Monumente ist ein großartiges Einzelstück. Finistère ist bekannt für seine Prozessionen, hier Pardon genannt. Farbenfrohe Trachten und bretonische Musik bleiben in der Erinnerung des Betrachters.

Morbihan im Süden der Bretagne bietet die ideale Möglichkeit, Strand- und Bildungsurlaub zu kombinieren. Sandige Sonnenbuchten wechseln sich ab mit sehenswerten Geschichtsstätten. Beispiele dafür sind das Festungsmuseum Port-Louis, die gotischen Kirchen und Brunnenkapellen am Scorff, Vannes oder das malerische Josselin im grünen Hinterland. Wer gern schwimmt oder segelt fühlt sich bei mildem Klima am Golf von Morbihan wohl.

Urlaub an der Côte d’Azur – die exklusive Art, Urlaub zu machen

Côte d’Azur – Erholung in paradiesischer Umgebung

Wie eine Perlenkette reihen sich viele der berühmtesten Urlaubsorte der Welt an der Côte d’Azur aneinander, von Monaco im Osten bis zu den Bouches-du-Rhone und der Camargue im Westen. Spätestens seit den 50er Jahren haben Orte wie Nizza, Cannes, Antibes, Fréjus, St.-Tropez, Toulon und Bandol Weltruf. Hier findet sich nicht nur der internationale Jet-Set ein, auch der Normaltourist verbringt seinen Urlaub hier, wenn er es sich leisten kann.

Dies führt allerdings während der Hauptferienzeit im Juli/August oft zu stundenlangen Staus, ausgebuchten Hotels und sinkender Servicequalität bei steigenden Preisen. Die Côte d’Azur sollte deshalb in der Vor- oder Nachsaison besucht werden, wenn sie nicht weniger schön ist und kein Gedränge herrscht. Selbst im Winter ist sie einen Besuch wert: mit Temperaturen um 15° C im Winter, 30° C im Sommer und 300 Sonnentagen im Jahr ist sie ein idealer Zufluchtsort für von der Kälte geplagte Bewohner Mitteleuropas.

Dieser zum Département Var gehörende Küstenstrich wird durch das Massif des Maures von der Provence getrennt, mit der es zur Verwaltungseinheit Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA) zusammengefasst wird. Der besondere Reiz dieser Küste ist ihre Ursprünglichkeit, die sie sich in ihren ländlichen Gegenden erhalten hat. Eingeklemmt zwischen Französische Seealpen, Massif des Maures und Mittelmeer, bietet dieser schmale, lange Küstenstrich alles, was ein Urlauber sich wünschen kann: teure Grand-Hotels, alte Fischerdörfer, zahllose Luxusdomizile der Reichen und Superreichen, berühmte Yachthäfen von Monaco über St.-Tropez und Fréjus bis nach Toulon, schicke Restaurants und Diskotheken.

Fast die ganze Côte d’Azur kann auf der berühmten Küstenstrasse Grande Corniche befahren werden, wer Zeit hat, verzichtet gerne auf die Autobahn. Die Strasse windet sich an der Steilküste entlang und bietet mit jeder Kurve neue, atemberaubende Ausblicke auf Französische Seealpen, das Var und das Mittelmeer.

Die Côte d’Azur bietet alle Möglichkeiten für Entspannung und Wassersport, wenn auch die eigentlichen Sandstrände eher dünn gesät sind: die Côte d’Azur ist eine Steilküste – wer lange, flache Strände sucht, der muss sich weiter nach Westen begeben, über die Bouches-du-Rhone und Camargue hinaus, wo die Landschaft flacher ist.

Auch für kulturell Interessierte gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, so das Musée National Pablo Picasso in Antibes, das Musée Renoir in Cagnes-sur-Mer und das Musée Chagall in Nizza, welche die Meisterwerke jener Maler ausstellen, die die Provence und die Côte d’Azur wegen ihres besonderen Lichtes so liebten. Wer Gärten und Parks liebt, sollte neben zahllosen anderen Parkanlagen unbedingt die Rothschild-Villa Ephrussi am Cap Ferrat und den botanischen Garten von Monaco besuchen.

Urlaub in den Französischen Alpen: Gourmet trifft Wintersportler

Unter dem Begriff Französische Alpen wird das Gebiet von den niedrigen Bergen des Luberon und Vaucluse im Westen bis zu den ligurischen Alpen im Osten zusammengefasst, das sich im Norden bis an den Genfer See hinzieht, wo die Alpen mit dem französischen Montblanc ihre höchste Erhebung (4.810 m) erreichen.

Klima und Wetter in den Französischen Alpen

Entsprechend diesem gewaltigen Höhenunterschied ist auch das Klima sehr verschieden: während im Süden und Südwesten das Mittelmeer seinen Einfluss gelten macht und für heiße, trockene Sommer und milde Winter sorgt, wird es mit zunehmender Höhe rauer und von mehr und mehr kontinentalem Charakter. In den Tälern von Hochalpen, Hochsavoyen (Haut-Savoie) und Savoyen (Savoie) sind die Sommer viel kürzer und frischer, die Winter dafür umso länger und schneereicher, weshalb diese Gebiete vor allem für Wintersportler interessant sind. So fanden in Chamonix in Hochsavoyen, unweit des Montblanc, 1924 die ersten olympischen Winterspiele statt, und auch heute ist dieses an der Grenze zur Schweiz gelegene höchste Siedlungsgebiet Europas für sein unzähligen, gut erschlossenen Wintersportgebiete bekannt, die selbst im Mai noch lange Abfahrten in den Hochalpen erlauben. Tatsächlich ist die Gegend zwischen Chambéry und Briancon das größte Skigebiet ganz Europas.

Urlaub in den Französischen Alpen

© „Comons“ von Gilles RigolletEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Doch auch im Sommer ziehen die Berge und Felsen Kletterer, Wanderer und Wildwasserfahrer mit ihren zahllosen Urlaubsattraktionen an, während Gourmets das ganze Jahr über hier gut aufgehoben sind, wo Banon mit seinem einzigartigen Käse lockt und wo die Lammkeulen von Sisteron, der Kräuterlikör von Chartreuse und andere lokale Spezialitäten längst Weltruhm errungen haben: französische Alpen und Savoyen sind ein Synonym für gute Küche mit exquisiten regionalen Produkten, deren Natürlichkeit schon durch das ausgeprägte Relief garantiert wird, das kaum eine Produktion im großindustriellen Stil erlaubt.

Für Wanderer von besonderem Interesse ist die Gegend zwischen dem Mont Aiguille und dem Grand Veymont, die als wahres Wanderparadies bekannt ist. Wer es jedoch etwas weniger anstrengend mag, der besucht am besten den Nationalpark von Grenoble, den „Parc de la Vanoise“.

Für Gesundheitsbewusste gibt es zahlreiche Luftkurorte und Thermalkurorte im Gebiet zwischen Genf, Grenoble und der italienischen Grenze. So zum Beispiel Evian, woher auch das gleichnamige Wasser stammt, oder St.-Hilaire, das auch für die „Funiculaire“ genannte steilste Zahnradbahn Europas bekannt ist.

Am Südrand der französischen Alpen, an der Grenze zur Cote d’Azur, lockt Grasse die Besucher, welches das Zentrum der französischen Parfümherstellung ist: die meisten der teuren Parfüms, die in den Pariser Luxusläden von Dior, Chanel und anderen Weltmarken verkauft werden, stammen aus den Werkstätten von Grasse. Besucher sind willkommen!

Urlaub auf Korsika

Korsika – das ruhige Urlaubsparadies im Mittelmeer

Korsika ist die viertgrößte Insel im Mittelmeer und präsentiert sich mit fantastischen Hochgebirgen, traumhaften Badebuchten, kristallklarem Wasser sowie idyllischen Ortschaften und interessanten Städten.

Korsika ist eine Region in Frankreich und liegt nördlich von Sardinien und westlich von Italien. Die Insel trägt zurecht den Beinamen „Kalliste“ – die Schönste. Sie ist ein beliebtes Reiseziel und immer noch ein Geheimtipp, um einen erholsamen Urlaub zu verbringen.

Korsika besteht aus zwei reizvollen Departements. Im Norden der Insel wurde am 15. September 1975 Haute-Corse gegründet, während im Süden Corse-de-Sud entstand.

Die schönsten Urlaubsziele im Departement Corse-de-Sud

Das Departement Corse-de-Sud erfreut seine Gäste mit den schönsten Ferienzielen. Ajaccio, die hübsche Inselhauptstadt, befindet sich an der südlichen Westküste Korsikas. Die prächtige Uferpromenade und das schicke Hafenviertel laden zum Bummeln und Verweilen ein. Mit der Fähre geht es vom Hafen aus nach Nizza, Toulon und Marseille. Wer Ajaccio entdecken möchte, unternimmt eine Sightseeingtour und lernt so die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen. Das größte Kunstmuseum ist das „Palais Fesch Musee des Beaux-Arts“ und begeistert alle Kulturliebhaber ebenso wie das Napoleon Bonaparte Denkmal.

In der berühmten „Boulevard Paoli“ laden zahlreiche Geschäfte zu einer Einkaufstour ein und am Strand von Porticco können Touristen Urlaubsbräune tanken. Auch Sartène ist ein Besuchermagnet. Auf dem „Place de la Libération“ steht das Rathaus und gleich dahinter offenbart sich die attraktive Altstadt.

Das Departement Haute-Corse als Ferienregion entdecken

In Haute-Corse hat sich die Hafenstadt Calvi als beliebte Urlaubsstadt einen Namen gemacht. Sonnenhungrige Touristen lieben vor allem den sechs Kilometer langen Sandstrand und Naturliebhaber und Wanderfreunde bevorzugen die zerklüftete Bergwelt im Hinterland. Ein Spaziergang durch Calvi führt zur schmucken Hafenpromenade und in die Altstadt.

Ein ebenso sehenswertes Reiseziel ist Bastia. Mit der Schmalspurbahn geht es von Calvi aus bequem in die hübsche Hafenstadt. Die Besichtigung der Barockkirche „Saint-Jean-Baptiste“ und die Altstadt Terra Vecchia gehört unbedingt ins Ausflugspaket.

Auch Corte lohnt es zu besuchen. Mit ihren rund 6750 Einwohnern liegt sie auf einem Hochplateau. In der Zeit von 1755 bis 1765 war Corte die Hauptstadt der Insel Korsika.

Die Insel Korsika – ein Reiseziel für jeden Urlaubstyp

Korsika ist ein facettenreiches Inselparadies. Hier kommt jeder Urlaubstyp auf seine Kosten. Die wildromantische Westküste steht auf der Weltnaturerbeliste der UNESCO und zieht Wanderer in ihren Bann. Auf Schusters Rappen geht es auch zum größten Berg der Insel – dem „Monte Cinto“.

Wer jedoch Erholung und Entspannung sucht, findet diese an den Sandstränden. Die Küste ist über 1000 Kilometer lang und bietet für alle Feriengäste ein ruhiges Plätzchen.

Ganz andere Wünsche haben hingegen Sportler und Aktivurlauber, aber Korsika kann auch hier punkten. Die Insel ist ein Eldorado für Mountainbiker, Motorradfahrer, Reiter, Wassersportler und Spaziergänger.

Korsika heißt wahrlich alle Urlauber herzlich willkommen und bietet ihnen wundervolle Ferientage.

Urlaub in Languedoc-Roussillon: Besuch bei den Katharern

Das Languedoc-Roussillon als Urlaubsregion

Die alte Kulturlandschaft Languedoc-Roussillon wird in etwa begrenzt von der Rhone im Osten, dem Massif Central im Norden, Aquitanien im Westen, den Pyrenees-Orientales im Südwesten und dem Mittelmeer im Süden. Neben seinem Verwaltungssitz Montpellier zählen nur Nimes und Perpignan gerade noch zu den Großstädten, während so alte Städte wie Béziers, Narbonne und Carcassonne trotz ihrer Berühmtheit erstaunlich wenige Einwohner haben. Die meisten dieser und anderer, kleinerer Städte gehen auf römische Gründungen zurück, wie überhaupt die Spuren römischer Kultur und Geschichte in dieser ehemals römischen Provinz Narbonensis allenthalben zu finden sind.

Geschichte und Kultur wird überhaupt groß geschrieben in diesem ehemaligen Herzland Okzitaniens, wo das Okzitanische bis heute gepflegt wird (Langue d’Oc = „Sprache Okzitaniens“). Dort befand sich im 13. Jahrhundert das Zentrum der Katharer-Bewegung, die ob ihres Widerstands gegen Kirche und Papst in mehreren Kreuzzügen verfolgt und schließlich ausgerottet wurde. Noch heute zeugt eine Reihe von Burgen von ihrem Kampf, am berühmtesten ist jene von Montségur unweit der Pyrenäen. Etwas weiter westlich ist Carcassonne, dessen vollständig erhaltene Befestigungsanlagen zu den stärksten Europas zählen, ein Muss für jeden Besucher des Languedoc-Roussillon.

Kulturbeflissene werden die im Département Gard liegende römische Aquäduktbrücke Pont du Gard ebenso wenig vergessen wie alle Bootsurlauber den zum Weltkulturerbe gehörenden Canal du Midi, der den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet. Und genauso wenig werden Verschwörungstheoretiker vergessen, Rennes-le-Chateau mit seiner denkwürdigen Kirche zu besuchen.

Die Landschaften des Languedoc-Roussillon sind lieblicher als jene der Provence, sie sind geprägt vom Weinbau, der im Herault und im Aude hauptsächlich Rotweine, aber auch Weißweine und im Limoux sogar Schaumweine hervorbringt. Auch sonst ist dieses ganze Gebiet von ländlicher Prägung, nennenswerte Industrieansiedelungen findet man zum Glück für Touristen nur wenige, mit der Ausnahme von Montpellier.

Das gesamte Languedoc grenzt an das Mittelmeer, mit dem Golfe du Lion im Osten und der Cote Vermeil im Westen, wo die Küste den Knick nach Süden in Richtung Spanien macht. Überall ist hier Wassersport möglich, die Städte und Dörfer des Herault, des Aude und der Pyrenees-Orientales bieten zahllose Ferienwohnungen zu Preisen, die im Vergleich mit der weiter östlich liegenden Cote d’Azur sehr günstig sind.

Von anderer Natur ist das weiter im Norden gelegene Lozere, welches den Cevennen-Nationalpark umschließt und mit seiner Höhe von durchschnittlich über 1.000 Meter über dem Meeresspiegel die am höchsten gelegenen Siedlungsgebiete Frankreichs aufweist. Das bergige Gebiet mit der berühmten Schlucht der Gorges du Tarn besteht aus weitgehend menschenleeren Gegenden, in welchen Schafherden zur Produktion verschiedener lokaler Käsesorten gehalten werden. Wer Ruhe und Beschaulichkeit sucht, der ist hier im Lozere richtig!

Urlaub in der Normandie

Ein Urlaub in der Normandie führt Touristen in eine der geschichtsträchtigsten Regionen Frankreichs. Diese gliedert sich in die nördlich von Paris gelegene Provinz Haute-Normandie sowie die westlich gelegene Provinz Basse-Normandie. Berühmt wurde die Normandie insbesondere durch die Landung der alliierten Truppen im Juni 1944.

Urlaub in der Normandie

Klippen bei Etretat © Leen Beunens | Dreamstime.com

Heute geraten Besucher der Region beim Anblick der Landschaften der zur Normandie gehörenden Départements Eure, Orne, Manche, Calvados und Seine-Maritime ins Staunen. Diese sind geprägt von einem abwechslungsreichen Küstengebiet mit Klippen, Sandstränden, Hügeln, Schluchten, Weiden, Wiesen und Wäldern. Hier kommen vor allem Naturliebhaber bei Wanderungen und Radtouren ganz auf ihre Kosten. Auch für Kultururlauber ist die Normandie dank einer Vielzahl einzigartiger Sehenswürdigkeiten eine exzellente Adresse.

Calvados

Das Département Calvados gehört zur Basse-Normandie und ist berühmt für seine malerischen Landschaften sowie verträumten Ortschaften zu denen unter anderem Deauville, Trouville und Honfleur gehören. Eine der faszinierendsten Attraktionen des Départements ist die Teppichfabrik von Bayeux, in der auch sehr wertvolle Exemplare bestaunt werden können.

Äußerst interessant gestaltet sich auch ein Besuch der Stadt Caen, in der unbedingt dem „Musée de Normandie“ ein Besuch abgestattet werden sollte. Dieses informiert Besucher dank zahlreicher Ausstellungen über die Geschichte der Normandie.

In die Zeit des Zweiten Weltkriegs werden Urlauber bei einer Besichtigung des „Cimetière americain de Normandie“ zurückgeführt. Auf dem am berühmten Omaha Beach gelegenen riesigen Friedhof sind kanpp 10000 amerikanische Soldaten beigesetzt, die bei der Schlacht um die Normandie ums Leben kamen.

Orne

Orne ist ein weiteres Département der Basse-Normandie, welches durchaus eine Besichtigung wert ist. Hier empfehlen sich Besuche der wunderschönen „Cathédrale Notre-Dame de Sées, des berühmten „Château d’O”, des „Château de Carrouges” sowie der „Basilique Notre-Dame de Montligeon”.

Manche

Das Département Manche fasziniert neben einer einzigartigen Landschaft, mit dem „Mont Saint Michel“, ein Weltkulturerbe der UNESCO. Dieser beherbergt ein herrliches Benediktinerkloster aus dem 11. Jahrhundert, welches als eines der schönsten Exemplare normanischer Baukunst gilt.

Auch beim Anblick der „Cathédrale de Coutances“ geraten Besucher regelmäßig ins Schwärmen. Das Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert ist ein Meisterwerk der gotischen Baukunst und erhebt sich majestätisch über der Stadt Coutances.

Seine-Maritime

In der Haute-Normandie befindet sich das wunderschöne Département Seine-Maritime. Dieses verwöhnt seine Besucher mit dem „Musée Malraux“ in der Gemeinde Le Havre. Dieses Museum verfügt unter anderem über eine der bedeutendsten Sammlungen aus der Epoche des Impressionismus. Feinschmecker kommen bei einer Führung mit anschließender Verkostung in der Käsefabrik von La Valaine ganz auf ihre Kosten. Weiterhin sehenswert sind das „Musée de Victor Hugo“ sowie „La Tour Jeanne d’Arc“.

Eure

Das Département Eure sollte insbesondere aufgrund der mittelalterlichen Schlösser „Château d’Harcourt”, „Château-Gaillard” und „Château de Gisors” besucht werden. Von den beiden letztgenannten können heutzutage nur noch die Ruinen bestaunt werden. Des Weiteren beeindruckt Eure mit dem „Pont de Tancarville“ sowie der „Cathédrale Notre-Dame d’Évreux”.

Urlaub in der Provence – wo Frankreich am schönsten ist

Die Provence als Urlaubsparadies

Südfrankreich ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen Europas, und hier ist es ganz besonders die Provence, welche die Urlauber anzieht. In zahlreichen Liedern besungen, liegt dieses Gebiet im Südosten Frankreichs zwischen den Seealpen im Osten, der Dauphiné im Norden, der Rhone im Westen und dem Massif des Maures im Süden, welches die Cote d’Azur von der Provence trennt. Heute wird das Gesamtgebiet als Provence-Alpes-Côte d’Azur zusammengefasst.

In demselben Maß, in dem das Relief der Provence von der Rhone im Westen nach den Alpen im Osten ansteigt, nimmt die Einwohnerzahl ab. Die einzige wirkliche Großstadt, Marseille, liegt so weit ab vom Herzland der Provence und unterscheidet sich im Charakter ihrer Einwohner so sehr von ihr, dass sie nicht wirklich dazu gezählt werden kann. Stattdessen bilden die Städte entlang der Rhone die Bevölkerungszentren der Provence, allen voran die alte Hauptstadt Aix-en-Provence mit ihrer weltberühmten Prachtmeile Cours Mirabeau.

Mindestens dieselbe Berühmtheit genießt weiter im Norden der alte Papstsitz Avignon, dessen Papstpalast, die intakte Stadtmauer sowie die berühmte halbe Brücke ebenso einen Besuch wert sind wie Les Halles, der Einkaufsmarkt von Avignon, der als einer der besten von ganz Frankreich gilt. Kaum weniger sehenswert sind Arles mit seiner gut erhaltenen römischen Arena und Orange mit dem heute noch genutzten römischen Theater.

Doch wer die Provence wirklich kennen lernen möchte, der wird vor allem die ländlichen Gebiete und die Dörfer besuchen, allen voran das weltberühmte Weindorf Chateauneuf-du-Pape, wo mit dem gleichnamigen Wein einer der berühmtesten Rotweine der Welt beheimatet ist. Und wer das schönste Dorf Frankreichs sehen möchte, der muss Gordes besuchen, das mit seiner perfekt hergerichteten Altstadt, seiner Lage mit dem wundervollen Blick auf die Provence und der benachbarten Abtei von Senanque ein wahres Touristenmekka ist.

Weit ruhiger, doch sicher nicht weniger schön, geht es in vielen anderen provenzalischen Dörfern zu, wie etwa in Buoux, Carpentras und Sisteron. Dies ist die Gegend der Lavendelfelder, die während ihrer Blütezeit Anfang Juli das ganze, ansonsten bisweilen etwas karge, Land mit ihrer violetten Farbenpracht und ihrem intensiven Duft ausfüllen.

Auch im Süden, an der Cote d’Azur, finden sich herrliche Dörfer, von welchen Roquebrune-sur-Argens mit seinem strandnahen Viertel Les Issambres vielleicht das bekannteste ist. Les Issambres bietet mit seiner Lage zwischen dem Strand San Peïre mit dessen gleichnamigen Hafen und den Gorges du Blavet einen äußerst malerischen Anblick.

Vielleicht nicht so malerisch, dafür umso bekannter, ist Cannes, wo das alljährliche Filmfestival stattfindet. Das „europäische Hollywood“ Cannes zieht das ganze Jahr über den internationalen Jet-Set an und gilt als eine der zahlreichen Perlen der Cote d’Azur.

Urlaub in Südfrankreich

Urlaub Südfrankreich: ein Erlebnis!

Bei dem Gedanken an Südfrankreich entstehen die unterschiedlichsten Bilder: Die Provence mit ihrem besonderen Licht und ihren blühenden Lavendelfeldern; die berühmten Küstenorte an der Côte d’Azur und französische Seealpen, wo die Berge bis zum Meer hin abfallen. Nicht zuletzt aber vielleicht auch das Languedoc-Roussillon, diese Region voller Geschichte und historischer Baudenkmäler.

Provence

Seit jeher war die Provence ein beliebtes Reiseziel. Ihre unterschiedlichen Landschaften und ganz besonders das berühmte „Licht des Südens“ haben zahlreiche Künstler angezogen und inspiriert.

Côte d’Azur

Die Côte d’Azur gehört sicherlich zu den berühmtesten Regionen der Provence. Orte wie Saint-Tropez, Cannes, Monaco und Nizza stehen für Lifestyle und Luxus. Wer kennt sie nicht, die Bilder von den großen Yachten, die in den Häfen liegen? Diese Orte stehen auch für viel Prominenz, die sich nicht nur während des Internationalen Filmfestivals in Cannes an der Côte d’Azur aufhält. Aber auch für Urlauber, die nicht mit ihrer eigenen Yacht anreisen, und für Familien hat die Côte d’Azur vieles zu bieten. In der Gegend von Cap d’Antibes geht es wesentlich ruhiger und gemächlicher zu.

Var

Das Department Var, in dem zwar auch das luxuriöse Saint-Tropez liegt, bietet daneben ebenfalls viele bezahlbare Alternativen. Im nördlichen Teil des Departments Var findet man eine einsame, hügelige Landschaft mit vielen kleinen Dörfern. Hier im Var wird auch Wein angebaut, der durchaus eine Verkostung lohnt.

Vaucluse

Wer viel Kultur im Urlaub bevorzugt, der ist im Department Vaucluse gut aufgehoben. Zahlreiche historische Städte und Sehenswürdigleiten lassen sich hier erkunden. Die größte Stadt des Departments Vaucluse ist die frühere Papststadt Avignon. Ein Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen ist ein Spaziergang durch die Geschichte. Berühmt ist auch das Festival d`Art Dramatique, ein Theaterfestival das jedes Jahr im Juli die ganze Stadt in eine einzige Bühne verwandelt.

Herault

Aber auch Departments wie Herault und Gard sind einen Besuch wert. Das Department Herault liegt in der Region Languedoc-Roussillion und bietet neben zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten, von welchen einige zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, auch eine phantastische Küste über fast 90 Kilometer Länge. Mitten drin liegt Montpellier, ebenfalls eine mittelalterliche Stadt und idealer Ausgangpunkt für eine Erkundung der Provence.

Gard

Das Department Gard schließt sich direkt an das Department Herault an. Sehenswert ist hier vor allem die Stadt Nîmes, die einen römischen Ursprung hat. Davon ist auch heute noch viel zu sehen, wie z.B. das Amphitheater, in dem mehrmals jährlich unblutige Stierkämpfe aufgeführt werden.

Französische Alpen

Wer hingegen lieber die Natur durchwandert, der hat Französische Seealpen vor der Türe. Zahlreiche Wanderwege führen durch sie hindurch, nicht weit vom Meer entfernt, auf das man immer wieder einen wunderschönen Blick genießen kann.